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Das aktuelle Ziel unserer Darstellung leigt darin, die Techniken welche von Hans Talhoffer,
im Jahre 1467 in seinem Buch "Gerichtliche und andere Zweikämpfe darstellend" und "Alte Armatur
und Ringkunst 1459" verfasst
worden sind möglicht korrekt zu rekonstruieren. Bisher wurden Fechtschilde nach Vorlage mannshoher Pavesen der 2ten Hälfte des 15 Jh. angefertigt. Die Schilde haben ein Gewicht von etwa 10-15kg und halten mühelos Mordschlägen und anderen kräftigen Hieben und Stichen stand. | |
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Nach einigen Versuchen mit den Schilden zeigt sich deutlich welch ungeahnte Möglichkeiten sich dahinter verbergen: hebeln, stechen, schlagen, stoßen und natürlich die defensiven Eigenschaften. Trotz seines relativ hohen Gewichtes liegt es bei richtiger Handhabung vergleichsweise führig in den Händen. Wird neben dem Schild noch eine "Zweitwaffe" geführt, ergeben sich zwei Möglichkeiten: entweder man verbirgt z.b. einen Kolben hinter dem Schild und fasst diesen mit beiden Händen. So sind sehr schnelle Angriffe und Paraden möglich. Bei der anderen Möglichkeit setzt man den Schild in den Boden und harrt dem Ansturm, lässt diesen abgleiten und schlägt hinter dem sich öffnendem Schild hervor. Nach einigem Training lassen sich diese Techniken schnell wechseln und kombinieren. | |
| Fechtvorführung in Eggenburg 2007 |
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